Alle Kundenkarten im Smartphone dabei haben, mit Stocard

Wie viele Plastikkarten trägt man heute mit sich rum, die man aber tatsächlich viel zu selten benötigt? Unzählige vermutlich. Payback, ADAC, Miles & More und viele mehr… Das macht das Portemonnaie unnötig dick, die Karten nutzen sich ab und sind irgendwann nicht mehr lesbar.

Muss das sein? Die Antwort: Nicht im 21. Jahrhundert. Heute gibt es eine App, die all diese Karten ersetzt.

Stocard gibt es für iOS und Android Geräte, weitere Plattformen sind in Planung.

Die App kann beliebig viele Barcodes von Karten einscannen und stellt diese automatisch bereit. Sollte etwas nicht scannbar sein, kann die Kundennummer auch manuell eingegeben werden.

Stocard Plastik- und Kundenkarten

Die App kennt unzählige Karten, doch können auch eigene leere angelegt werden, sollte eine nicht dabei sein. Aber das halte ich für unwahrscheinlich.

Stocard verschiedene Kundenkarten Programme

Wird eine Karte benötigt, klickt man sie einfach an, und schon wird der Barcode zum Scannen an der Kasse angezeigt:

Stocard Barcode

Können alle Kassen den Barcode von Stocard einscannen?

Nein, das ist bei älteren Kassen nicht (immer) möglich. In diesem Fall kann der Code aber abgeschrieben werden. In den meisten Fällen jedoch sollte es funktionieren, da die meisten Läden bereits auf neue Geräte umgestellt haben sollten.

Was kostet Stocard?

Nichts, die App ist komplett kostenlos. Es wird auch keine Werbung eingeblendet, lediglich auf Partner-Programme und Aktionen wird in der App hingewiesen (unten rechts der Punkt „Angebote“).

Weitere Fragen und Antworten gibt es in der Stocard FAQ.

Fazit

Das Portemonnaie wird dünner, die Karten geht nicht kaputt und werden nicht abgenutzt und sind immer alle griffbereit. Dazu ist die App kostenlos – was will man mehr? Ich nutzte es, und rate jedem, es auch zu tun.

Wer die Karten nach dem Scannen wegwirft, sollte unbedingt an eine regelmäßige Datensicherung des Smartphones denken! Für Apples iPhones habe ich einen Artikel dafür verfasst:

iPhone Datensicherung erstellen. Das hat übrigens auch mit iOS7 Gültigkeit 😉

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Kommentare

  1. datapain am 25. September 2013 um 18:50 sagte:

    Was ist eigentlich mit dem Fakt, dass der App-Entwickler so ziemlich einfach an sämtliche Daten deiner Karten rankommt? Inwiefern ist das mit dem Datenschutz konform und wer rettet nun eigentlich die Wale?

    • Natürlich habe ich keinen Zugriff auf den Quellcode des Herstellers, aber dies schreibt er in den FAQs:

      Die Sicherheit deiner Daten ist uns sehr wichtig, deshalb sammeln wir keine Daten über deine Einkäufe. Wir sammeln in der App nur komplett anonymisierte Benutzungsstatistiken, mithilfe derer wir Stocard für euch optimieren.

  2. Ich habe ein Nokia Lumia und ich glaube nicht, dass es in Zukunft noch viele Apps dafür geben wird. Zwar wird meistens, wie auch hier gesagt, dass die App bald auch für andere Systeme außer iOS und Android erhältlich sind, aber meiner Meinung nach, sind die anderen Systeme vorher ausgestorben. 😀
    Sehr schade, denn ich hasse mein dickes Portemonnaie, besonders beim Autofahren stört es ziemlich, wenn es in der hinteren Hosentasche ist und man schon fast schief sitzt. 😀

  3. Ich bin immer vorsichtig mit solchen Apps auch wenn die größere Apps seriös und unbedenklich sind und immer alles soweit gut verläuft, hat man natürlich keine Garantien. Zudem kommt es immer wieder zu Eingriffen von externen Personen, bei Whatsapp sieht man das immer wieder. Gerade Android ist sehr anfällig dafür. Stocard mach mit 4,4 Sternen im Play-Store ein gutes Bild. Ich besitze kein Portemonnaie, nehme immer die Karten mit die ich brauche und den Rest habe ich in der Regel in der Tasche oder so.

    Wobei die sind hier aus DE, nicht aus dem USA, vielleicht doch die App etwas genauer anschauen.

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