Neue Studie zur Sicherheit von Cloud Diensten

Das Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie, kurz Fraunhofer SIT, hat sieben Cloud Dienste auf Herz und Nieren getestet, wobei die Sicherheit der Kern der Tests war.

Die Studie hat ergeben, dass keiner der getesteten Anbieter alle Sicherheitsanforderungen erfüllen konnte. Nicht einmal Ansatzweise. Einige der Cloud-Anbieter erfüllen sogar grundlegende Anforderungen nicht komplett.

Getestet wurden diese sieben Anbieter: CloudMe, CrashPlan, Dropbox, Mozy, TeamDrive, Ubuntu One und Wuala.

Download der Studie

Die komplette Studie ist in englischer Sprache hier zum kostenlosen Download zu finden:

Sicherheitsmängel bei Cloud-Speicherdiensten

Die Deutsche Zusammenfassung kann hier heruntergeladen werden:

Über die Sicherheit von Cloud-Speicherdiensten (pdf)

Fazit

Die Studie unterstreicht meine Meinung zu Cloud-Diensten recht deutlich: Jeder sollte sich genau überlegen, welche Daten er „aus der Hand“ gibt und welche nicht. Sensible Daten sollten nie unverschlüsselt den eigenen Rechner bzw. Verantwortungsbereich verlassen. Dazu habe ich einen Artikel geschrieben:

Verschlüsselung von Daten in der Dropbox.

Ansonsten finde ich aber Cloud-Dienste sehr nützlich und nutze auch mehrere, sowohl für Dateien (Dropbox) als auch für Notizen und ToDo Listen.

Wer sich fragt was ein Cloud dienst ist, kann es hier nachlesen:

Cloud Computing – Was ist das?

Neue Studie zur Sicherheit von Cloud Diensten
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Kommentare

  1. Eigentlich ziemlich bedenklich, dass so große Cloud-Anbieter es nicht schaffen, ihren Dienst richtig abzusichern. Und noch bedenklicher finde ich es, dass so viele User diese Dienste trotzdem so unbedarft nutzen…

  2. Ich frage mich immer wieder, wieso ich Geld ausgeben sollte, um meine Daten auszulagern, wo eine kleine 2 TB Festplatte als Server in jedem Kleinbetrieb genügen würde. Und dann sind die auch noch teilweise so lieblos geschützt, dass ein Einbruch nur eine Frage der Zeit scheint. Also mit mir nicht, die Cloud kann mich mal gerne haben.

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